Ich würde zunächst unter „Einstellungen → Allgemein → iPhone-Speicher“ prüfen, wie groß die Systemdaten tatsächlich sind und welche anderen Kategorien besonders viel Platz beanspruchen. Eine ausführliche Übersicht der möglichen Schritte findet sich unter
https://www.macazin.de/magazin/wie-sie-d...-befreien/, wo unter anderem Caches, temporäre Dateien, Siri-Daten und Protokolle als Bestandteile der Systemdaten beschrieben werden.
Als ersten Versuch würde ich Safari-Daten löschen, große Nachrichten-Anhänge kontrollieren und bei Apps mit umfangreichen Offline-Inhalten prüfen, ob sich deren Cache beziehungsweise Downloads verkleinern lassen. Auch ein Neustart und ein aktuelles iOS können laut dem Ratgeber helfen, wobei sich die Systemdaten nach einem Update vorübergehend sogar vergrößern können.
Falls Fotos und Videos den Speicher zusätzlich belasten, könnte die iCloud-Option „iPhone-Speicher optimieren“ für mich ebenfalls interessant sein. Drittanbieter-Apps würde ich dagegen nicht mit der Erwartung installieren, dass sie direkt auf die iOS-Systemdaten zugreifen können, denn dieser Zugriff ist laut Quelle grundsätzlich eingeschränkt.
Erst wenn die Systemdaten trotz solcher Maßnahmen ungewöhnlich groß bleiben, würde ich über ein vollständiges Backup mit anschließendem Zurücksetzen nachdenken. Diesen Schritt würde ich aber wirklich ans Ende stellen, weil die vorherigen Bereinigungen deutlich weniger Aufwand verursachen und möglicherweise bereits ausreichend Speicher freigeben.