Ja, tatsächlich kann genau das der Grund sein, denn einfache Bauteile verändern ihren Wert deutlich mit Temperatur und Zeit, wodurch Messwerte wandern.
Gerade
Präzisionswiderstände sind dafür gedacht, extrem kleine Toleranzen und einen niedrigen Temperaturkoeffizienten zu haben, damit Mess- und Regelanwendungen stabil bleiben.
Auf der Seite zu Widerstände von Isabellenhütte wird beschrieben, dass diese speziell für konstante Messergebnisse unter wechselnden Bedingungen entwickelt sind.
Sie behalten ihre elektrischen Eigenschaften langfristig deutlich besser als Standardtypen.
Das merkt man besonders bei Strommessungen oder Referenzspannungen.
Auch die thermische Belastbarkeit spielt eine Rolle, weil sich bei Erwärmung sonst der Wert verschiebt.
In Leistungsschaltungen kommen deshalb oft Shunts oder Leistungswiderstände statt normaler Typen zum Einsatz.
Wenn deine Werte driften, ist ein hochwertiger Messwiderstand meist der erste sinnvolle Upgrade-Schritt.