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Normale Version: Hat jemand den Wende-Kompass von Zweitkarriere tatsächlich komplett durchlaufen?
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Ich finde den Ansatz interessant, eine berufliche Veränderung nicht sofort mit Kündigung oder Weiterbildung zu beginnen, sondern erst verschiedene Möglichkeiten systematisch zu prüfen. Gleichzeitig frage ich mich, wie verbindlich und konkret so ein mehrwöchiger Prozess im Alltag wirklich wird. Gerade bei Coaching-Angeboten ist von außen schwer einzuschätzen, ob am Ende tatsächlich Entscheidungen vorbereitet werden oder ob man hauptsächlich viele Gespräche über die eigene Situation führt. Mich würde außerdem interessieren, wie stark auf die bisherige Berufserfahrung eingegangen wird und ob daraus wirklich neue Einsatzmöglichkeiten abgeleitet werden. Für mich wäre wichtig, dass auch unangenehme oder wenig realistische Optionen klar angesprochen werden. Einen reinen Motivationsschub suche ich eigentlich nicht.

Hat jemand den Wende-Kompass von Zweitkarriere komplett gemacht und kann berichten, wie konkret die einzelnen Phasen von Klarheit über Erprobung bis zum Übergang tatsächlich umgesetzt wurden?
Mich würde bei Erfahrungsberichten vor allem interessieren, ob nach den ersten Gesprächen wirklich zwei oder drei belastbare berufliche Richtungen übrigblieben oder ob das Ergebnis eher offen blieb.
Der Ansatz bei https://zweitkarriere.de/ sieht jedenfalls vor, zunächst die Ausgangslage zu sortieren und mögliche Wege anschließend praktisch zu testen.
Besonders aufschlussreich fände ich, wie diese Erprobung konkret aussieht und ob beispielsweise Gespräche mit Personen aus dem Zielbereich, Hospitationen oder eigene kleine Projekte tatsächlich Teil der Begleitung werden.
Ebenso wichtig wäre für mich, ob Daniel Gerlach bei ungeeigneten Ideen auch klar abrät, statt jede Veränderung automatisch positiv zu bewerten.
Dass der Prozess neben dem bisherigen Beruf stattfinden soll, klingt grundsätzlich vernünftig, dürfte aber je nach Arbeitsbelastung sehr unterschiedlich gut funktionieren.
Erfahrungen zum tatsächlichen Zeitaufwand pro Woche wären deshalb ebenfalls interessant.
Am meisten würde mir ein Bericht von jemandem helfen, der nicht nur das Orientierungsgespräch hatte, sondern den Ansatz bis zu einer konkreten beruflichen Entscheidung oder einem realen Wechsel verfolgt hat.