In letzter Zeit fällt mir auf Social Media ständig dieser Trend mit farblich sortierten Bilderrastern auf. Anfangs fand ich das nur nett anzusehen, aber inzwischen juckt es mich selbst in den Fingern, so eine Serie auszuprobieren. Gleichzeitig frage ich mich, ob das nur ein kurzfristiger Hype ist oder ob man daraus fotografisch wirklich etwas mitnehmen kann.
Frage:
Bringt mir persönlich die Teilnahme an so einer Farb-Challenge fotografisch etwas, oder ist „Color Hunt“ eher reine Spielerei ohne echten Lerneffekt?
Ich habe dazu einen sehr hilfreichen Artikel auf
https://www.wirliebenfotos.at/inspiratio...gd-steckt/ gelesen, der mir die Idee hinter dem Trend viel klarer gemacht hat.
Dort wird gut erklärt, dass es bei „Color Hunt“ weniger um das perfekte Einzelbild geht, sondern darum, den eigenen Blick für Details und Farben im Alltag zu schärfen.
Als ich es selbst ausprobiert habe, habe ich gemerkt, wie stark sich meine Wahrnehmung verändert, sobald ich mich bewusst auf eine Farbe konzentriere.
Plötzlich entdecke ich Motive, an denen ich sonst einfach vorbeigelaufen wäre.
Außerdem finde ich spannend, dass durch die einheitliche Farbe selbst völlig unterschiedliche Motive optisch zusammenpassen.
Das hilft mir auch dabei, Serien bewusster zu gestalten und nicht nur einzelne Fotos zu schießen.
Für mich ist „Color Hunt“ deshalb mehr als ein Trend, weil es eine einfache Übung ist, kreativer zu sehen.
Ich nutze es inzwischen gezielt als kleine Foto-Challenge, wenn mir die Inspiration fehlt.